{"id":556,"date":"2020-04-01T12:02:44","date_gmt":"2020-04-01T10:02:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mindkick.de\/?p=556"},"modified":"2023-04-14T21:04:22","modified_gmt":"2023-04-14T19:04:22","slug":"commodore-amiga","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.mindkick.de\/?p=556","title":{"rendered":"Commodore Amiga"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Meinen ersten eigenen Computer kaufte ich mir im Jahr 1990. Der Gro\u00dfteil meiner Mitsch\u00fcler besa\u00df zu dieser Zeit bereits einen Commodore C64. Lange \u00fcberlegte ich, mir dieses Ger\u00e4t der 8-Bit \u00c4ra ebenfalls zuzulegen, entschloss mich dann jedoch lieber gleich in die 16-Bit Welt einzusteigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Amiga &#8211; damals seiner Konkurrenz aus dem PC-Lager weit vorraus &#8211; lockte immerhin mit 4.096 Farben und 8-Bit Stereo-Sound aus echten vier Kan\u00e4len.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.mindkick.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/151020101190.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-558 size-zeedynamic-thumbnail-large\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/blog.mindkick.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/151020101190.jpg?resize=420%2C280&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"420\" height=\"280\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/blog.mindkick.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/151020101190.jpg?resize=420%2C280&amp;ssl=1 420w, https:\/\/i0.wp.com\/blog.mindkick.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/151020101190.jpg?zoom=2&amp;resize=420%2C280&amp;ssl=1 840w, https:\/\/i0.wp.com\/blog.mindkick.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/151020101190.jpg?zoom=3&amp;resize=420%2C280&amp;ssl=1 1260w\" sizes=\"auto, (max-width: 420px) 100vw, 420px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die ersten Programmiererfahrungen auf dem Ger\u00e4t machte ich dann mit AmigaBasic, einer BASIC-Version aus dem Hause Microsoft. AmigaBASIC geh\u00f6rte zu den ersten BASIC-Versionen welche ohne Zeilennummern auskam und in Ans\u00e4tzen eine strukturierte Programmierung erm\u00f6glichte und war vom etwas \u00e4lteren Macintosh-BASIC von Microsoft abgeleitet. Man konnte aus diesem BASIC heraus auf die System-Bibliotheken zugreifen \u2013 doch der Umgang mit diesen erwies sich als sehr umst\u00e4ndlich und fehlertr\u00e4chtig. AmigaBASIC galt in seiner Entwicklung als unvollst\u00e4ndig, fehlerbehaftet und vor allem als sehr langsam. In einigen F\u00e4llen lag der Unterschied gegen\u00fcber einer C- oder Assemblerimplementierung beim Faktor 1000.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Etwas sp\u00e4ter probierte ich mich dann in Assembler, PCQ-Pascal, Amiga E und landete letztendlich \u00fcber AMOS wieder bei Basic. Die Programmierung in Assembler gestaltete sich mangels an Literatur als schwierig. Das PCQ-Pascal war ein damals noch nicht ganz ausgereifter Freeware-Compiler welchen ich nur probierte, weil in der Schule gerade TurboPascal auf dem Lehrplan stand. Die Sprache Amiga E war noch ziemlich neu, hatte auf alle F\u00e4lle Potential, doch AMOS war als Basic-Dialekt weitaus m\u00e4chtiger und bestach vor allem durch die hardwarenahe Programmierung.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/blog.mindkick.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/AMOS-520x245-1.png?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-560\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/blog.mindkick.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/AMOS-520x245-1.png?resize=300%2C141&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"141\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/blog.mindkick.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/AMOS-520x245-1.png?resize=300%2C141&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/blog.mindkick.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/AMOS-520x245-1.png?w=520&amp;ssl=1 520w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit AMOS konnte ich nun endlich alles das machen, wof\u00fcr ich in Assembler keine Ahnung hatte. Das ging von grafischen Laufschriften, \u00fcber das Abspielen von Soundtracker-Modulen bis hin zur Sprite-Programmierung. Das gr\u00f6\u00dfte Projekt schrieb ich mit meinem damaligen Mitsch\u00fcler Torsten Philipp w\u00e4hrend unseres Abiturs. Wir hatten uns damals als Ziel gesetzt ein Russisch-Lernprogramm zu entwickeln. Wir machten uns ans Werk, programmierten, zeichneten, bearbeiteten Sound-Samples Tag &amp; Nacht und was dabei herauskam war am Ende &#8211; rudiment\u00e4r gesagt &#8211; ein Browser.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir erkannten erst Jahre sp\u00e4ter, was wir da eigentlich programmiert hatte, doch dann gab es l\u00e4ngst Mosaic, Netscape und Internet Explorer.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meinen ersten eigenen Computer kaufte ich mir im Jahr 1990. Der Gro\u00dfteil meiner Mitsch\u00fcler besa\u00df zu dieser Zeit bereits einen Commodore C64. 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